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Das Museum
Virtueller Rundgang

Die Idee, ein Apothekenmuseum in Mauthausen zu errichten, entstand im Jahr 2002, als im Auftrag der Gemeinde ein Konzept für die weitere kulturelle Entwicklung des Donaumarktes erarbeitet wurde.
Im Verlauf des Diskussionsprozesses kristallisierte sich heraus, dass das Ortszentrum von Mauthausen durch kulturelle Akzente belebt werden muss. Das vorrangige Interesse der Gemeinde galt dabei einer Hebung der Veranstaltungskultur im Ort und der Errichtung einer kulturtouristisch attraktiven musealen Einrichtung.
Schloss Pragstein beherbergt derzeit das Heimat- und Trophäenmuseum, das Standesamt und die Musikschule. Durch das Freiwerden von Wohnungen stand das gesamte erste sowie ein Teil des dritten Stockwerkes zusätzlich zur Verfügung.
Der direkt an der Bundesstrasse 3 und dem Donauradweg R1 gelegene, denkmal-geschützte Bau aus dem späten 15. Jhdt., wurde ursprünglich als Wasserschloss errichtet und ragt in der Häuserzeile des unteren Marktes besonders hervor. Die Sanierungsarbeiten der historischen Räumlichkeiten wurden über Auftrag der Marktgemeinde Mauthausen durchgeführt und finanziert. Für den Zweck der Errichtung des Apothekenmuseums wurden die stilvoll restaurierten Schlossgewölbe, die nun auf 200 m2 das Apothekenmuseum beherbergen, an den Heimatverein vermietet.
im Schloss Pragstein soll sowohl wissenschaftlichen und museologischen Kriterien hinsichtlich der Sammlungskonservierung und –dokumentation entsprechen, wie auch die Anforderungen einer touristisch attraktiven, besucherfreundlichen Einrichtung erfüllen. Mit dem Apothekenmuseum wird nicht nur das bestehende Museum aufgewertet, sondern auch eine Lücke in der oberösterreichischen Museumslandschaft geschlossen. Träger des Museums ist der Heimat- und Museumsverein, der von Gemeinde und Tourismusverband unterstützt wird.
www.apothekenmuseum.at